Missverständnisse über den Islam

Missverständnisse über den Islam (4)

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Der Islam, eine Religion der Barmherzigkeit, erlaubt keinen Terrorismus. Im Quran sagt Gott:

"Gott verbietet euch nicht gegen jene, die euch nicht des Glaubens wegen bekämpft haben und euch nicht aus euren Häusern vertrieben haben, gütig zu sein und redlich mit ihnen zu verfahren; wahrlich Gott liebt die Gerechten."  (Quran, 60:8)

Der Prophet Muhammad  verbot den Soldaten, Frauen und Kinder zu töten und er wies sie an: "Seid keine Verräter, seid nicht maßlos und tötet kein neugeborenes Kind..." Und er sagte auch: "Wer eine Person tötet, die einen Vertrag mit den Muslimen hat, soll nicht das Paradies riechen, obwohl es bereits vierzig Jahre im voraus zu riechen ist."

Der Prophet Muhammad  hat auch die Folterung mit Feuer verboten.

Einst zählte er den Mord als zweite der großen Sünden, und erwähnte sogar, dass am Tag des Gerichts, "Die ersten Fälle, über die am Tag des Gerichts zwischen den Menschen entschieden wird, sind die der Blutschuld."

Muslime werden sogar aufgefordert freundlich zu den Tieren zu sein, und ihnen wird verboten sie zu verletzen. Der Prophet Muhammad  sagte einst: "Eine Frau wurde bestraft, weil sie eine Katze einsperrte, bis diese starb. Aus diesem Grund wurde sie in die Hölle verbannt.  Als sie die Katze einsperrte, gab sie ihr kein Futter oder Wasser, noch ließ sie sie frei, damit sie die Insekten der Erde fressen konnte."

Er sprach auch von einem Mann, der einem sehr durstigen Hund etwas zu trinken gab; da vergab ihm Gott seine Sünden.  Der Prophet  wurde gefragt: „Gesandter Gottes, werden wir für die Freundlichkeit zu den Tieren belohnt?“  Er antwortete: "Es gibt eine Belohnung für die Freundlichkeit zu jedem Lebewesen: Tier oder Mensch."

Wenn man einem Tier für Nahrung das Leben nehmen muss, wurde den Muslimen darüber hinaus befohlen dies so zu tun, dass das Tier so wenig wie möglich Angst haben soll oder gar leidet.  Der Prophet Muhammad sagte: "Wenn ihr ein Tier schlachtet, so tut dies auf die beste Weise.  Man sollte das Messer schärfen, um das Leiden des Tieres zu verringern."

Angesichts dieser und anderer islamischer Berichte sind das Anstacheln zum Terror in den Herzen wehrloser Bürger, die vollständige Zerstörung von Gebäuden und Besitztümern, das Bombardieren und Verstümmeln unschuldiger Männer, Frauen und Kinder als vom Islam und den Muslimen verbotene und verabscheuungswürdige Handlungen anzusehen. Die Muslime verfolgen eine Religion des Friedens, der Gnade und Vergebung, und der Großteil hat mit den Gewaltverbrechen nichts zu tun, die manche mit den Muslimen assoziieren. Wenn ein einzelner Muslim eine terroristische Handlung begeht, macht sich diese Person im Sinne der islamischen Gesetze strafbar.

Quelle: http://www.islam-guide.com/

 

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Der Islam, eine Religion der Barmherzigkeit, erlaubt keinen Terrorismus. Im Quran sagt Gott:

 

http://www.islam-guide.com/de/aqwas-ys.jpg Gott verbietet euch nicht gegen jene, die euch nicht des Glaubens wegen bekämpft haben und euch nicht aus euren Häusern vertrieben haben, gütig zu sein und redlich mit ihnen zu verfahren; wahrlich Gott liebt die Gerechten. http://www.islam-guide.com/de/aqwas-ym.jpg(Quran, 60:8)

Der Prophet Muhammad http://www.islam-guide.com/de/salla.jpgverbot den Soldaten, Frauen und Kinder zu töten,1und er wies sie an: {Seid keine Verräter, seid nicht maßlos und tötet kein neugeborenes Kind...}2  Und er sagte auch: {Wer eine Person tötet, die einen Vertrag mit den Muslimen hat, soll nicht das Paradies riechen, obwohl es bereits vierzig Jahre im voraus zu riechen ist.}3

Der Prophet Muhammad http://www.islam-guide.com/de/salla.jpghat auch die Folterung mit Feuer verboten.4

Einst zählte er den Mord als zweite der großen Sünden,5und erwähnte sogar, dass am Tag des Gerichts, {Die ersten Fälle, über die am Tag des Gerichts zwischen den Menschen entschieden wird, sind die der Blutschuld.6}7

Muslime werden sogar aufgefordert freundlich zu den Tieren zu sein, und ihnen wird verboten sie zu verletzen. Der Prophet Muhammad http://www.islam-guide.com/de/salla.jpgsagte einst: {Eine Frau wurde bestraft, weil sie eine Katze einsperrte, bis diese starb. Aus diesem Grund wurde sie in die Hölle verbannt.  Als sie die Katze einsperrte, gab sie ihr kein Futter oder Wasser, noch ließ sie sie frei, damit sie die Insekten der Erde fressen konnte.}8

Er sprach auch von einem Mann, der einem sehr durstigen Hund etwas zu trinken gab; da vergab ihm Gott seine Sünden.  Der Prophet http://www.islam-guide.com/de/salla.jpgwurde gefragt: „Gesandter Gottes, werden wir für die Freundlichkeit zu den Tieren belohnt?“  Er antwortete: {Es gibt eine Belohnung für die Freundlichkeit zu jedem Lebewesen: Tier oder Mensch.}9

Wenn man einem Tier für Nahrung das Leben nehmen muss, wurde den Muslimen darüber hinaus befohlen dies so zu tun, dass das Tier so wenig wie möglich Angst haben soll oder gar leidet.  Der Prophet Muhammad http://www.islam-guide.com/de/salla.jpgsagte: {Wenn ihr ein Tier schlachtet, so tut dies auf die beste Weise.  Man sollte das Messer schärfen, um das Leiden des Tieres zu verringern.}10

Angesichts dieser und anderer islamischer Berichte sind das Anstacheln zum Terror in den Herzen wehrloser Bürger, die vollständige Zerstörung von Gebäuden und Besitztümern, das Bombardieren und Verstümmeln unschuldiger Männer, Frauen und Kinder als vom Islam und den Muslimen verbotene und verabscheuungswürdige Handlungen anzusehen. Die Muslime verfolgen eine Religion des Friedens, der Gnade und Vergebung, und der Großteil hat mit den Gewaltverbrechen nichts zu tun, die manche mit den Muslimen assoziieren. Wenn ein einzelner Muslim eine terroristische Handlung begeht, macht sich diese Person im Sinne der islamischen Gesetze strafbar.

 

Quelle Islam Wegweiser

http://www.islam-guide.com/de/ch3-11.htm

 

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Es folgen nun einige der Missverständnisse über die Religion des Islam und die

gläubigen Muslime. Wir werden versuchen sie nach der Priorität geordnet aufzulisten

und diese Themen so gut wir können richtigzustellen:

 

Erstens: Die Schari'ah, die von Muhammad vor ungefähr vierzehn Jahrhunderten

gebracht wurde, ist heutzutage ziemlich eingeschränkt, was die Menschenrechte

betrifft. Die Islamische Schari´ah repräsentiert gegenwärtig eine sich nicht

weiterentwickelnde Religion, die mit der fortschrittlichen Zivilisation der modernen

Welt nicht vereinbar ist, die doch den menschlichen Bedürfnissen so viel zu bieten

hat!

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Antwort auf das Missverständnis über Schari´ah:

Der Islam unterscheidet sich von den früheren Göttlichen Religionen. Die früheren

Religionen waren in erster Linie geistige Religionen, die sich mit der Beziehung des

Menschen zu seinem Schöpfer Allah, den Allmächtigen, beschäftigten. Die

Islamische Schari´ah ist eine verständliche, vollständige und anpassungsfähige

Religion, weil sie für jede Zeit, jeden Ort und für alle Völker geeignet ist.

Darüberhinaus ist die Islamische Schari´ah sowohl eine weltliche als auch eine

spirituelle Religion. Islam ist eine Religion, welche die Beziehung zwischen dem

Menschen und seinem Schöpfer Allah, dem Allmächtigen, regelt. Islam ist auch eine

weltliche Religion, die sowohl die Beziehung zwischen dem Menschen und der

Gesellschaft organisiert und regelt, als auch die zu anderen Menschen und Völkern.

Der Islam ist nicht wie zum Beispiel das Judentum auf ein bestimmtes Volk und eine

bestimmte Gesellschaft beschränkt. Auch ist der Islam nicht wie das Christentum,

das auf Jesus (u) herabgesandt wurde, der offen erklärte:

"Ich bin nur gesandt zu den verlorenen Schafen des Hauses Israel."101[101]

Jesus (u) sagte auch zu seinen zwölf Jüngern, die auserwählt waren, um die zwölf

jüdischen Stämme zu vertreten:

Diese zwölf sandte Jesus, gebot ihnen und sprach:

"Gehet nicht auf der Heiden Straße und ziehet nicht in der Samariter Städte,

sondern gehet hin zu den verlorenen Schafen aus dem Hause Israel."102[102]

Was den Islam angeht, so wurde er als Gnade für die Menschheit herabgesandt.

Allah, der Allmächtige, sagt im Qur´an al-Karim Sura Al-Anbiya (Die Propheten)

21:107, die der Bedeutung nach folgendermaßen übersetzt werden kann:

„Und Wir entsandten dich nur aus Barmherzigkeit für alle Welten.“

 

Antwort auf die Missverständnisse über Huduud:

Lasst uns erst zeigen, dass Verbrechen und Tötung im Islam in zwei Kategorien

unterteilt werden:

1. Verbrechen, die gemäß den Gesetzen der Schari´ah festgelegte Strafen haben.

Diese Verbrechen sind: Mord, Ehebruch, Diebstahl, Alkohol trinken, falsche

Beschuldigung des Ehebruchs oder andere unsittliche Handlungen, Aggression

gegen Menschen, nach der Annahme des Islam diesen zurückzuweisen und gegen

Muslime kämpfen oder ihnen in ihrer Gesellschaft drohen oder schaden.

2. Verbrechen, die gemäß den Gesetzen der Schari´ah keine festgelegten Strafen

haben. Dem muslimischen exekutiven Oberhaupt wird die Autorität übertragen, die

Strafe für solche Verbrechen dem öffentlichen Interesse der Muslime und der

Islamischen Gesellschaft entsprechend festzulegen. Diese Sorte von Strafen ist als

strenger Verweis bekannt.

Verbrechen, die gemäß den Gesetzen der Schari´ah festgelegte Strafen besitzen,

werden noch in zwei weitere Gruppen unterteilt:

a) Es bezieht sich auf Strafen, die Übergriffe auf persönliche Rechte beinhalten,

wie: Tötung, Körperverletzung, verbunden mit einem Verlust oder einer

Funktionsbeeinträchtigung eines Glieds oder eines Organs oder die falsche Anklage

des Ehebruchs. Die Strafen für solche Verbrechen können reduziert werden, wenn

der Kläger die Strafe erlässt. Die Strafe für derartige Vergehen ist Taziir, eine

Disziplinarstrafe, über die von der herrschenden Autorität entschieden wird. Diese

Strafen dienen dem Interesse der Islamischen Gesellschaft.

b) Dies bezieht sich auf Strafen für den Ungehorsam gegenüber den Befehlen

Allahs (I) und anderer Gebote, die in der Schari´ah festgelegt sind. Diese Verbrechen

umfassen das Trinken von Alkohol, Unzucht und Diebstahl. Die Strafen für diese

Vergehen können nicht gemildert werden, auch wenn der Kläger die Anklage fallen

lässt.

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Lasst uns einige Grundlagen für den Vollzug von Huduud, Kapitalstrafen in der

Schari'ah aufzählen:

1. Kapitalstrafe wird bei einem erwachsenen, gesunden und volljährigen Menschen

vollzogen.

2. Von einer Kapitalstrafe wird abgesehen, wenn es sich nur um eine Verdächtigung

handelt oder bei Mangel an Beweisen. Dies basiert auf dem Hadith des Gesandten

Allahs (r):

"Stoppt Huduud, Kapitalstrafen, wenn ihr Verdächtigung [erlaubte oder

vorsätzliche] vermutet."103[103]

3. Kapitalstrafe wird im Islam nur bei Verbrechen gegen die fünf schrecklichen

Verbrechen im Leben vollzogen.

4. Eine Kapitalstrafe muss durch ein Geständnis gefestigt sein. Es ist trotzdem

möglich, ein Geständnis zurückzunehmen. Nur die Zeugenaussage von Männern

wird bei Kapitalstrafen akzeptiert.

5. Das wesentliche Ziel solcher Strafen ist, den Kriminellen eine Lektion zu erteilen,

damit sie nichts tun, was in der islamischen Gesellschaft Angst und Schrecken

verbreitet. Kein Übergriff jeglicher Art darf gegen die Rechte der Individuen in der

Islamischen Gesellschaft stattfinden. Daher existieren derartige Strafen als

abschreckende Maßnahme, um diese Rechte zu sichern. Folglich wird die

Gesellschaft Frieden und Sicherheit genießen.

Zusätzlich, obwohl der Islam den Menschen mit der himmlischen Strafe im Jenseits

für alle möglichen Vergehen droht, beeinflusst dies nicht auch die weltliche Strafe.

Alle Individuen der Islamischen Gesellschaft, die Gesetze und Islamische Regeln

brechen, werden so schweren Strafen ausgesetzt. Es gibt in jeder menschlichen

Gesellschaft bestimmte Individuen, die nur durch Gewaltanwendung diszipliniert

werden können und all ihre schlechten Taten gegen die Gesellschaft aufgeben. Und

dann können wir feststellen, dass der Islam für jedes Verbrechen die geeignete

Strafe festgelegt hat. Qisas, das Töten des Mörders, ist eine gerechte und passende

Bestrafung für jemanden, der andere tötet. Allah, der Allmächtige, sagt im Qur´an al-

Karim Sura Al-Baqarah (Die Kuh) 2:178, die der Bedeutung nach folgendermaßen

übersetzt werden kann:

„Oh ihr, die ihr glaubt! Es ist euch die Wiedervergeltung vorgeschrieben für

die Getöteten: der Freie für den Freien, der Sklave für den Sklaven, das

Weibliche für das Weibliche.“

Wenn die Familie des Opfers aber dem Mörder verzeiht, wird von der Kapitalstrafe

abgesehen. Dies basiert auf der Ajat im Qur´an al-Karim Sura Al-Baqarah (Die Kuh)

2:178, die der Bedeutung nach folgendermaßen übersetzt werden kann:

„Doch wenn jemandem von seinem Bruder etwas vergeben wird, so soll der

Vollzug auf geziemende Art und die Leistung ihm gegenüber auf wohltätige

Weise geschehen.“

103[103]!Bukharyy, Hadith Nr. 6484 und Muslim, Hadith Nr. 1676.

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Desweiteren legte Allah (I) das Schneiden der Hand als Strafe für Diebstahl fest.

Dies hat seine Grundlage in der Ajat im Qur´an al-Karim Sura Al-Maidah (Der Tisch)

5:38, die der Bedeutung nach folgendermaßen übersetzt werden kann:

„Dem Dieb und der Diebin schneidet ihr die Hände ab, als Vergeltung für das,

was sie begangen haben, und als abschreckende Strafe von Allah. Und Allah

ist Allmächtig, Allweise.“

Der Islam vollzieht das Schneiden der Hand aber nur unter bestimmten Umständen

und Bedingungen. Erstens, der Diebstahl muss innerhalb der bestimmten Grenze

liegen. Zweitens, der gestohlene Gegenstand muss unter Verschluss und

ordentlichem Schutz gewesen sein. Drittens, wenn die Situation des Diebstahls nur

Verdacht ist oder wenn der Grund für den Diebstahl wirklicher und gerechtfertigter

Hunger war [oder wirkliche Armut], in einem solchen Fall wird die Hand des Diebes

nicht amputiert. Der Diebstahl ist in der Gesellschaft ein sehr verbreitetes Verbrechen.

Wenn Diebstähle sich weiter ausbreiten, dann sind alle Mitglieder der Gesellschaft

bedroht. Kein einziges Individuum würde sich in seiner Gesellschaft mehr sicher

fühlen. Eine sichere Gemeinschaft ist aber wichtig, um den Mitgliedern ein

angemessenes und ehrbares Leben zu ermöglichen. Nach dem Stehlen kann einem

Dieb Widerstand entgegentreten. Dies kann ihn dazu verleiten, eine andere Straftat

zu begehen, wie Mord. Beispielsweise könnte er im Verlauf seines Verbrechens eine

Frau vergewaltigen. Deshalb muss ein solches schweres Verbrechen ordentlich und

fest verfolgt werden. Wenn sich also ein Dieb bewusst ist, dass ihm wegen des

Diebstahls seine Hand abgeschnitten wird, wird er entweder zögern oder den

Diebstahl lassen. So wird auch der Reichtum und die Sicherheit in der Gemeinschaft

geschützt.

Desweiteren hat der Islam eine spezielle Strafe vorgeschrieben, die Hirabah genannt

wird [eine spezielle Strafe, die mit dem folgenden Beispiel beschrieben wird] für

Verbrechen, die unter Drohung mit einer Waffe begangen wurden. Beispiele für

Hirabah sind: Blockieren der Straße, um die Vorbeikommenden auszurauben; Töten;

in friedliche Wohnviertel eindringen und unschuldige Anwohner ängstigen und

einschüchtern. Die vorgesehene Strafe basiert auf der Ajat im Qur´an al-Karim Sura

Al-Ma´idah (Der Tisch) 5:33-34, die der Bedeutung nach folgendermaßen übersetzt

werden kann:

Der Lohn derer, die gegen Allah und Seinen Gesandten Krieg führen und

Verderben im Land zu erregen trachten, soll sein, dass sie getötet oder

gekreuzigt werden oder dass ihnen Hände und Füße wechselweise

abgeschlagen werden oder dass sie aus dem Lande vertrieben werden. Das

wird für sie eine Schmach in dieser Welt sein und im Jenseits wird ihnen

eine schwere Strafe zuteil. Ausgenommen davon sind jene, die bereuen,

noch ehe ihr sie in eurer Gewalt habt. So wisset, dass Allah Allverzeihend,

Barmherzig ist.

Die Strafe wird gemäß der Art und Schwere des Verbrechens festgelegt. Wenn ein

Dieb sein Opfer tötet und das Geld vergräbt, ist die Strafe das Töten und Kreuzigen

des Diebes. Wenn der Dieb nur das Geld des Opfers nimmt, aber das Opfer nicht

tötet, wird dem Dieb die Hand abgeschnitten. Wenn ein Dieb das Opfer tötet, aber

sein Geld nicht anrührt, wird der Dieb getötet. Wenn der Dieb unschuldige Anwohner

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ängstigt, aber keinen von ihnen tötet, muss eine solche drohende Person von ihrem

Heimatland vertrieben werden. Darüberhinaus beschreibt der Islam die Strafe der

Auspeitschung für Junggesellen, die Unzucht begehen. Dies hat seine Begründung

in der Ajat im Qur´an al-Karim Sura An-Nur (Das Licht) 24:2, die der Bedeutung nach

folgendermaßen übersetzt werden kann:

„Peitscht die Unzüchtige und den Unzüchtigen gegebenenfalls mit hundert

Peitschenhieben aus; und lasst euch angesichts dieser Vorschrift Allahs

nicht von Mitleid mit den beiden ergreifen, wenn ihr an Allah und an den

jüngsten Tag glaubt. Und eine Anzahl der Gläubigen soll ihrer Pein

beiwohnen.“

Was den verheirateten Mann oder die verheiratete Frau angeht, die ehebrechen, so

lautet die Strafe Steinigung bis zum Tod. Diese Strafe ist nur anwendbar und

vollstreckbar, wenn bestimmte Bedingungen erfüllt wurden und eintrafen. Ein

verheirateter Mann oder eine verheiratete Frau wird zu Tode gesteinigt, wenn eine

der folgenden zwei Bedingungen erfüllt werden:

Offenes und klares Bekenntnis:

Um von einem Angeklagten ein Geständnis zu erhalten, dürfen weder Zwang noch

Gewalt angewendet werden. Abgesehen davon wird der Richtspruch nicht nach dem

ersten Geständnis oder offenen Bekenntnis der Schuld erlassen. Das Geständnis

wird erst wirksam, nachdem es viermal in vier verschiedenen Sitzungen oder

Anhörungen des Gerichts wiederholt wurde. Ein Richter dreht in allen derartigen

Sitzungen und bei jedem Geständnis das Gesicht weg und zeigt damit seine

Missbilligung. Tatsächlich darf der Richter dem Geständigen einige Redewendungen,

Sätze oder Worte anbieten, die ihn entmutigen und zur Rücknahme seines

Geständnisses bewegen sollen. Der Richter könnte etwas sagen, wie: "Es könnte

sein, dass sie die andere Person küssten oder berührten, aber nicht wirklich die

unerlaubte Tat des Ehebruchs begingen. Unter Umständen haben sie die andere

Person nur liebkost, ohne tatsächlich Geschlechtsverkehr gehabt zu haben."

All das, um ihm die Tür offen zu halten, sein Geständnis zurückzunehmen. Dies hat

seine Grundlage in der Sunnah, Überlieferung des Propheten (r), der so handelte, als

die Ghamidi – Frau darauf bestand, dass sie tatsächlich unrechtmäßig Ehebruch

begangen habe und als Resultat dieses Geschlechtsverkehrs nun schwanger sei.

Wenn diejenigen so auf ihrem Geständnis bestehen, wird die Steinigung stattfinden.

Sogar wenn die Steinigung stattfindet und die Person, die gesteinigt wird davonrennt,

um dem zu entgehen, dann wird dies als Zurücknahme ihres Geständnisses gewertet.

In einem solchen Fall wird die Strafe der Steinigung eingestellt.

Es bedarf vier ehrlicher Zeugen

Diese vier ehrlichen und gerechten Zeugen müssen als aufrichtig in ihren Aussagen

und ihrem Benehmen bekannt sein. Diese vier Zeugen müssen versichern,

wahrhaftig den tatsächlichen Geschlechtverkehr direkt gesehen zu haben (das

bedeutet, dass die vier Zeugen tatsächlich den männlichen Penis in der weiblichen

Vagina gesehen haben). Eine solche Situation kann nur beobachtet werden, wenn

ein derartiger unrechtmäßiger Akt der Befriedigung offen von den beiden Parteien

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begangen wird, ohne Respekt für die Gesetze, die Ehre und Würde der Islamischen

Gesellschaft zu zeigen. Im Fall einer Verdächtigung, wird keine Steinigung vollzogen,

wie schon zuvor erwähnt. Die ist durch den Hadith des Gesandten Allahs (r)

begründet:

"Stoppt Huduud, Kapitalstrafen, wenn ihr Verdächtigung [erlaubte oder

vorsätzliche] vermutet."

Ehebruch und Unzucht ist kein persönliches Privileg oder privates Verhalten. Es ist in

der Tat eine Verletzung der Rechte der Islamischen Gesellschaft. Es gibt viele

Ergebnisse und Konsequenzen, die von solchen unsittlichen Handlungen herrühren.

Es folgen nur ein paar davon:

- Demoralisierung der sozialen Werte und Prinzipien der Gesellschaft. Als Folge

davon vermehrte Verbreitung von Geschlechtskrankheiten auch auf unschuldige

Individuen der Gesellschaft.

- Vermischung der Abstammung. Ein Kind könnte einer anderen Person als dem

eigenen Vater zugesprochen werden, oder ein Kind könnte der Ehre beraubt

werden, seinem wirklichen Vater zugesprochen zu werden. Zusätzlich würde das

ernsthafte Problem des Erbes auftauchen. Jene, denen kein Erbe zustünde,

würden erben und jenen, denen es zustünde, bekämen nichts. Ausserdem könnte

jemand einen Ehegatten heiraten, der ihm absolut verboten sein könnte [wie seine

Schwester, eine Nichte oder Tante, usw.].

- Schaffung einer Klasse von Menschen, die der Sympathie der Eltern,

Abstammung und Familie sowie der Familienzugehörigkeit beraubt wären. Dies

könnte zu gravierenden psychischen Erkrankungen und Unsicherheiten führen.

Als Folge kann dies zu schweren sozialen Abweichungen und Unordnungen

führen, welche die gesamte Gesellschaft im Großen erfassen könnten. Vaterschaft

und Mutterschaft sind für ein Kind wie ein Land. Da sucht es Frieden, Unterkunft,

Sicherheit, Unterstützung und Freude.

Desweiteren setzte der Islam Strafe der Auspeitschung für die falsche Beschuldigung

anderer des Ehebruchs oder der Unzucht fest. Allah, der Allmächtige, sagt im Qur´an

al-Karim Sura An-Nur (Das Licht) 24:4, die der Bedeutung nach folgendermaßen

übersetzt werden kann:

„Und denjenigen, die ehrbaren Frauen (Unkeuschheit) vorwerfen, jedoch

nicht vier Zeugen (dafür) beibringen, verabreicht achtzig Peitschenhiebe.

Und lasst ihre Zeugenaussage niemals mehr gelten; denn sie sind es, die

Frevler sind.“

Der Grund, und Allah (I) weiss es am besten, aus dem Er diese Strafe festgelegt hat

und vollstreckt, ist die guten Sitten in der Gesellschaft zu schützen und

aufrechtzuerhalten und um die Unberührtheit der Privatsphäre unbescholtener

Menschen zu bewahren. Falsche Beschuldigung ist ein großes soziales Problem,

das behandelt und aus der Gesellschaft entfernt werden muss. Die Würde des

Menschen ist unantastbar

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Die Wahrheit ist es allerdings, dass der Islam für das Gute und zu Gunsten der Menschheit kam. In Wirklichkeit kam der Islam, um Menschen zu lehren, gut und hilfreich unter sich einander zu sein, die familiären Beziehungen hochzuhalten, die  Almosen zu geben und den Armen zu helfen; und um sich um die Kranken und die Hilflosen in der Gesellschaft zu kümmern; auch um vertrauenswürdig zu sein und die Unverletzlichkeit des Menschenlebens zu schätzen, abegesehen von den unterschiedlichen dogmatischen Auffassungen und Weltanschauungen der Menschen. Am Wichtigsten kam der Islam, um die Menschen zu erinnern, dass es nur einen einzigen Gott oder Schöpfer gibt, Der Alleine die Anbetung verdient. Der Islam ruft die Menschen dazu, auf alle anderen falschen Gottheiten zu verzichten und sich treu an Gott Alleine zu wenden.

Manche können sich darüber wundern, wenn sie von diesen Lehren hören. Denn nachdem man lange von verzerrten Darstellungen über den Islam unbewusst beladen gewesen ist, kann man nicht glauben, dass der Islam viele von den Werten beinhaltet, an die man sich schon hält. Darum wäre es so wichtig für Nicht-Muslime, wenn sie Vorkenntnisse haben möchten, oder auch, wenn sie mehr über den Islam wissen wollen, dass sie mit Muslimen reden. 

Denn, wenn Sie wirklich den Islam kennenlernen, und dann mehr über die islamischen Dogmen und Ausübungen wissen wollen, wäre es nur sinnvoll, wenn Sie mit einem Muslim reden. Deswegen sind wir da... Also, um jede Frage über den Islam zu beantworten, die Sie haben könnten.

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